An dieser Stelle möchte ich für jeden, den es interessiert, zu einem jeden Lied

         eine kleine Erklärung und ein paar Hintergrundinformationen geben.

 

 

 

1. Mein nächster Atemzug

Wir leben unser Leben oft so, als sei ein Erwachen nach dem Einschlafen, ein Einatmen nach dem Ausatmen, ein Kommen nach dem Gehen, ein Sonnenaufgang nach der Nacht, ein neuer Tag, eine neue Woche, ein neues Jahr ganz selbstverständlich. Nur selten werden wir uns bewusst, wie nah wir eigentlich in jeder Minute unseres Lebens dem Tode sind. Ein relativ schwaches und verletzliches Gebilde aus lebendigem Fleisch hält uns hier in dieser Welt fest. Wenn dieser Faden reißt, dann öffnet sich die Ewigkeit.

Niemand weiß, wann für ihn dieser Tag sein wird. Vielleicht heute, vielleicht morgen, vielleicht erst in vielen Jahren. Wir alle kennen bestimmt genügend Beispiele die belegen, dass selbst die Jugend keine Garantie dafür ist, den morgigen Tag noch zu erleben.

Viele Menschen gleichen einem Reisenden, der sich auf einen langen Weg in eine ferne Stadt begibt. Er hat den Weg genau geplant. Er hat alle Karten auf dem Tisch ausgerollt. Er kennt die Wegpunkte, er kennt die Meilensteine. Er weiß genau wie lange er für jeden Streckenabschnitt brauchen wird. Er hat alle Übernachtungsmöglichkeiten und alle Restaurants lokalisiert. Er hat genau festgelegt, für welche Wege er welches Verkehrsmittel benutzen will, wo die Bahnübergänge und wo die Fähren sind, wann die Züge und die Schiffe fahren. Er hat nichts dem Zufall überlassen, seine Reise ist perfekt geplant.

Von der fernen Stadt aber weiß er nichts. Er weiß nicht wie es dort aussieht, welche Sprache man dort spricht, mit welcher Währung man bezahlt, er weiß nicht wie er dort seinen Lebensunterhalt bestreiten will, wo er wohnen will, er weiß noch nicht mal, warum er überhaupt dorthin reist.

So geht es uns als Menschen, die wir mehr mit unserem Lebensweg als mit dem Ziel befasst sind.

Was ist wichtiger, der Weg oder das Ziel? Wäre es nicht bedeutsamer, sich weniger mit den Einzelheiten des Weges und mehr mit dem Ziel zu befassen?

Christus hat eine Stadt bereitet, von der wir in dieser Welt schon alles wissen können, was notwendig ist. Er hat uns nicht nur den Weg dahin bereitet, er wartet dort auf uns, hält schon das Quartier für uns bereit, hat uns die Tür aufgemacht und ein Licht ins Fenster gestellt.

Wen Christus auf seinem Weg begleitet, der wird auch am Ziel nichts weiter als ihn brauchen um dort einzugehen und zu bleiben.

Wer seinen Weg aber allein geht, der wird auch am Ziel alleine dastehen und alleine bleiben.

 

Johannes 14: 2-4

Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin. Wohin ich aber gehe, wisset ihr, und ihr kennet den Weg.

 

Jakobus 4:14-15

Wohlan nun, die ihr saget: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt reisen und daselbst ein Jahr zubringen, Handel treiben und gewinnen! Und doch wisst ihr nicht, was morgen sein wird! Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es, der eine kleine Zeit sichtbar ist und danach verschwindet. Statt dessen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dies oder das tun.

 
 

 

 

2. Darum brauch ich ihn

Die Menschen haben über die Jahrhunderte dem Jesus Christus eine unerträgliche Anzahl an Ballast und menschlichem Beiwerk angehängt. Sie haben Institutionen begründet, Ämter und Zeremonien, Würden und Sakramente, Titel und Positionen und haben sich und andere dabei weiter und weiter von ihm entfernt als je zuvor.

Nun ist es glücklicherweise aber so, dass nicht der Mensch sich Christus nähern muss. Es ist Christus der sich dem Menschen nähert. Und dabei ist es ganz egal, wie viele Hindernisse der Mensch zwischen sich und Christus gelegt hat - wenn Christus will, dann reißt er sie alle nieder. Und wenn ich Christus nur habe, dann brauche ich alles andere nicht, dann bin ich voll und ganz und über die Maßen bedient.

Keine Institution, keine Kirche, kein Mensch, kein Ritual, keine Zeremonie, keine Religion, kein Wissen oder was sonst auch immer außer Jesus Christus können mich jemals von meiner inwendigen Bosheit, meiner inneren Fäulnis und Schlechtigkeit, meiner Verderbtheit und Gefallenheit erretten, denn wie alle anderen Menschen bin ich auch ein sündiges Wesen, das bei lebendigen Leibe unaufhaltsam dem verdienten Tod entgegen geht.

Der stolze Mensch will nicht akzeptieren, dass die Tat Christi am Kreuz vollkommen ausreicht, um ihn zu erretten. Er will selbst etwas tun und legt dabei sich und anderen unnötige Lasten auf. Christus aber sagt:“ Kommt und esst vom Baum des Lebens umsonst. Trinkt vom Wasser des Lebens umsonst. Kommt und kauft Milch und Wein und Honig umsonst.“

Ich möchte mit diesem Lied ausdrücken, was ich alles nicht brauche, dass in menschlichen Augen oft für so wichtig erachtet wird, warum ich Jesus brauche, warum ich außer ihm für die Ewigkeit nichts brauche und warum ich ihn unbedingt haben muss.

Jesus ist nicht das Beste was ich habe.

Er ist das einzige was ich habe.

 

Jesaja 55:1 

Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kaufet Getreide, kommt her und kaufet ohne Geld und umsonst Wein und Milch!

 

 

 

3. SOLA Ende

Während der letzten paar Jahre ist es im Sommer bei mehreren Gelegenheiten mein ganz besonderes Vorrecht gewesen, bei christlichen Kinder- und Jugendfreizeiten, den sogenannten Sommerlagern (SOLA), als Betreuer dabei sein zu dürfen.

Die Mehrheit aller Menschen, die zu Jesus Christus finden, tun dies in jungen Jahren. Ich empfinde es stets als eine große Segnung, sie ein kleines Stück auf diesem Weg begleiten und anleiten zu dürfen. Ein Sommerlager ist ein rechter Ort, um für eine Weile von der Welt zu entfliehen, sich ganz und gar auf das Wort und die Verkündigung zu konzentrieren, mit Gott und anderen Christen Nähe und Gemeinschaft zu erleben und Kindern die Liebe Gottes zu vermitteln.

Dort wird gespielt und gesungen, gebaut und gehämmert, gewandert und erlebt. Vieles davon macht sehr viel Spaß, aber hält nur so lange vor wie das Lager selbst. Es spielen sich aber dort auch Vorgänge ab, die ewigen Gehalt haben werden, denn sie geschehen in der unsichtbaren Welt. Da fallen Barrieren nieder und sündige Menschen fallen unter die Gnade des rettenden Gottes. Es ist, als wäre man aus einem tiefen finsteren Tal voll modriger verbrauchter Luft hinauf auf einen Berg gestiegen und verspüre das Wehen eines frischen geistlichen Windes, der über die grünen Wiesen streicht.

Dementsprechend hart ist es auch, am Ende wieder von diesem Berg herab zu steigen, die gerade gewonnenen Freunde zurück zu lassen, die Kinder wieder nachhause zu  schicken und der Welt zu übereignen. Die Zeit auf dem Berg ist schön, aber man kann dort nicht leben. Wir müssen zurück in das Tal wo die Menschen sind und von dem künden, was uns widerfahren ist.

Da fließen dann oft Tränen, manche aus Freude über das Erlebte, manche aus Trauer, manche aus Furcht. Es werden Anfechtungen kommen, die Welt wird kein Verständnis zeigen für das neue Leben und der Alltag wird die eben gewonnenen Kräfte sicher alsbald aufzehren.

Da ist es an der Zeit sich zu vergewissern, dass Gott derselbe ist, sowohl auf dem Lager als auch zuhause. Ist Christus auf deiner Seite, so ist alles gut. Nichts kann dich erschrecken, denn es ist bereits für alles gesorgt.

 

Hebräer 13:13 

So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.

 

 

 

4. Solange ist noch Zeit

 Solange wir im Leibe wohnen, ist die Zeit der Gelegenheit. Dies ist die Zeit, auf Erden zu leben, dem Wort Gottes zu begegnen, von ihm angerührt zu werden und nichts wird mehr so sein, wie es vorher war. Solange wir noch Atem holen,  ist die Tür des rettenden Schiffes offen.  Diese Zeit ist uns gegeben.

Es ist nämlich genauso, wie es damals war, als Noah die Arche baute. Die Menschen lebten ihr Leben und hatten noch nie zuvor Regen gesehen. Niemand wusste, warum da ein Mann ein Schiff auf trockenem Land baut. Niemand wusste mit diesem Schiff etwas anzufangen. Die Leute sahen es zwar, sie machten sich vielleicht darüber lustig, einige von ihnen waren bestimmt sogar an seinem Bau beteiligt, als Angestellte, oder  lieferten Noah Holz und andere Rohstoffe oder arbeiteten sogar selbst an der Arche mit, würden aber am Ende selbst nicht mit hineingehen. Kein Mensch begriff, dass in nicht allzu ferner Zeit dieses Schiff die einzige Überlebenschance darstellen würde, die es gab.

Nur die Menschen, denen Gott dieses Wissen offenbarte, kannten das Geheimnis und überlebten das Gericht. Denn als die Tür des Schiffes versiegelt war, schlug manch einer von außen dagegen und begehrte Einlass und brachte vielleicht sogar das Argument vor, an dem Bau beteiligt gewesen zu sein und mitgeholfen zu haben, doch daran beteiligt sein und mitzuhelfen kann das zeitige Eintreten nicht ersetzen.

Jetzt ist die Zeit des trockenen Landes. Jetzt ist die Zeit der Gelegenheit. Jetzt steht das Schiff offen. Wem Gott die Augen öffnet, der kann die einzige Rettung erkennen, die es gibt, denn die Arche Noahs steht für niemand anderen als für Jesus Christus selbst.

Wir kommen als Widersacher Gottes auf die Welt. Martin Luther sagte einst: „Neben dem Teufel hat unser Herr Gott keinen größeren Feind als uns, die wir ohne Christus des Teufels Kinder sind.“

Solange wir hier leben, sind wir auf dem Weg und haben Zeit und Gelegenheit, uns mit diesem Gott, unserem Widersacher, zu versöhnen, denn er selbst ist es, der diese Versöhnung möglich gemacht hat.

Von was errettet uns Gott? Er errettet uns vor seinem eigenen Zorn. Gott rettet uns durch sich selbst, für sich selbst, und vor ihm selbst.

Heute ist der Tag der Gnade, heute ist der Tag des Heils.

Es gibt nichts jämmerlicheres, als diese Zeit ungenutzt verstreichen zu lassen,

 

 

 

Matthäus 24:37

Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.

 

Hosea 10:12

Säet in Gerechtigkeit und erntet in Gnade. Brecht euren brachen Boden auf, denn es ist Zeit den Herrn zu suchen bis er kommt und euch mit Gerechtigkeit überhäuft.

 

2Co 6:2 

Denn er spricht: Ich habe dich zur rechten Zeit erhört und dir am Tage des Heils geholfen.  Seht, jetzt ist die rechte Zeit, jetzt ist der Tag des Heils!

 

Jesaja 40:7

Jedes Tal soll erhöht, jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und was krumm ist, soll gerade, und was rau ist, soll eben werden

 

Matthäus 13:17 

Denn wahrlich, ich sage euch, viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben es nicht gesehen; und zu hören, was ihr höret, und haben es nicht gehört.

 

 

Hebräer 3:15

Es ist gesagt: Wenn ihr heute seine Stimme vernehmt, dann verhärtet eure Herzen nicht

 

Hebräer 9:27

Es ist dem Menschen bestimmt einst zu sterben, danach aber das Gericht

 

Matthäus 5:28+29

Sei mit deinem Widersacher versöhnt, während du noch mit ihm auf dem Wege bist; damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter überantworte, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und du ins Gefängnis geworfen werdest. Wahrlich, ich sage dir, du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Heller bezahlt hast!

 

Johannes 9:4

Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, wo niemand wirken kann.

 

Epheser 5:16

Kaufet die Zeit aus, denn die Tage sind böse

 

 

 

5. Auch wenn

 Ich habe dieses Lied hauptsächlich mit dem Anliegen geschrieben, gängige und immer wieder auftauchende Missverständnisse auszuräumen. Ein Bekannter sagte mir einmal: „Gott existiert nicht, Gott findet statt.“ Er meinte damit, dass Gott nur im Glauben der Gläubigen existiert und darin wie sie diesen Glauben in der täglichen Praxis umsetzen.

Würde niemand mehr glauben, dann gäbe es auch Gott nicht mehr. Das würde heißen, Gottes Existenz ist vom Glauben der Menschen abhängig. Dies ist einer der Ansatzpunkte des neuen Atheismus, der sich in letzter Zeit in diversen Büchern Ausdruck verschafft hat. Wenn es uns gelänge, eine ganze Generation von Kindern religionsfrei zu erziehen, dann wüsste niemand mehr etwas von Gott und die Menschheit hätte endlich die Chance, ohne die Ketten der Religion zu leben, selbst wenn man mittlerweile in der Genetik vom „Glaubens-Gen“ oder dem „Religions-Gen“ spricht, dessen Träger für Religiosität anfälliger ist, als andere Menschen. Beides sind Ansätze Gott abzustreiten, egal ob man nun behauptet, er werde den Kindern durch die Eltern aufgezwungen oder Glaube sei eine genetische Laune der Natur. Die Wahrheit aber ist: Gott existiert. Und zwar vollkommen unabhängig von uns. Egal ob wir an ihn glauben oder nicht. Auch wird Gott sich immer wieder Menschen erwählen und sie erretten und ihnen eine Liebe für sich ins Herz geben, ganz egal, welche Gene sie tragen und wie ihre Eltern sie wie erzogen haben.

Ein anderes Missverständnis besteht aus den tröstlichen Worten, die fast immer beim Tode eines geliebten Menschen gegeben werden:

„Er ist nicht wirklich tot. In unseren Erinnerungen lebt er immer weiter.“  Oder: “ Sie ist nicht wirklich tot, sie lebt in unseren Herzen.“

Diese Worte sind sehr gut gemeint. Ich empfinde sie aber als Trost gänzlich ungeeignet, denn sie geben sich leider mit viel zu wenig zufrieden. Wenn mein Weiterleben nach dem Tode nur davon abhängt, ob ich in der Erinnerung oder den Herzen anderer Menschen weiterlebe, dann kann ich nur fragen: Das soll alles sein??  Wie viele Menschen haben schon gelebt, an die sich heute niemand mehr erinnert und die niemand mehr im Herzen trägt! Sind die dann heute wirklich und letztendlich tot? Soll das auch mein Schicksal sein?

Irgendwann in ferner Zukunft wird sich niemand mehr meiner erinnern. Irgendwann wird es sogar nicht einmal mehr Menschen geben, die mich noch in der Erinnerung oder im Herzen tragen könnten.

Nein, meine ewige Existenz ist vollkommen unabhängig von den Erinnerungen derer, die ich zurücklasse. Gerne mögen Sie sich meiner erinnern, aber es wird mich auch dann noch geben, wenn sie es nicht mehr tun.

 

Johannes 10:28

Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen

 

 

 

6. Lied der Widersprüche

 Das letzte, was wir Christen von der Welt erwarten können, ist Verständnis. Dafür wiederum habe ich mit der Welt vollstes Verständnis.

Was wir glauben, muss ihnen augenscheinlich wie absoluter Unfug vorkommen. Ich weiß das, weil es mir nämlich früher ebenso ergangen ist und ich bin mir sicher, dass viele andere von euch sich auch noch an diese Tage in eurem eigenen Leben erinnern können.

Ein Bekannter sagte mir einmal: „Zeige mir eine These in der Bibel und ich zeige dir die Gegenthese.“

In den Augen der Welt ist die Bibel voller Widersprüche und ebenso unser Glaube. Es scheint, als hätten wir den Verstand verloren, unser Gehirn ausgeschaltet, unser kritisches Denken über Bord geworfen und wären dem religiösen Fanatismus verfallen.

Dies ist für mich ein Zeugnis der übernatürlichen Erneuerung, die in einem Menschen stattfindet, der eine leibhaftige und beziehungsformende Begegnung mit Jesus Christus hatte. Alle scheinbaren Widersprüche klären sich auf, die Augen werden geöffnet, dem wiederbelebten Geist wird das Wort erschlossen und die Geheimnisse werden offenbart.

Plötzlich können Dinge, die uns vorher unvereinbar schienen, problemlos parallel existieren. Andersherum aber gibt es auch Dinge, deren traute Zweisamkeit der Welt und uns früher normal vorkamen, die wir aber nun partout nicht mehr zusammen dulden wollen und können.

Dieses Lied erzählt von den Widersprüchen und will sie nicht ausräumen. Ganz im Gegenteil, denn in ihnen offenbart sich uns die Macht Gottes.  Je mehr Widersprüche sich auftun, umso herrlicher wird unser Begreifen. Das ist doch ein Widerspruch, oder?

 

 

 

1. Korinther 1:18

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft

 

 

7. Er ist

In der Gesamtheit des Alten und Neuen Testamentes gibt die Bibel Jesus über 100 verschiedene Namen. Die Liste ist eindrucksvoll.

Man könnte ihm noch viele weitere Namen geben, denn die Größe seiner Taten hat kein Ende.

Es kommt eigentlich überhaupt nicht darauf an, was Jesus Christus gelehrt hat. Viele Menschen reduzieren Jesus auf einen guten Lehrer, einen Propheten, aus dessen Lehren sich auch noch heute gesellschaftlicher und persönlicher Nutzen ziehen lässt.

Das ist ein Irrtum. Jesus hat uns einige seiner Lehren hinterlassen und sie sind uns sehr kostbar und wir danken Ihm dafür. Aber auf sie kommt es nicht an. Auf seine Taten und seine Person kommt es an! Alles steht und fällt mit dem, was Jesus Christus getan hat und wer Jesus Christus ist.

Ich musste mich beim Schreiben dieses Liedes zurückhalten, es nicht noch Strophe um Strophe länger zu machen. Wollte ich Jesu Taten beschreiben, so wüsste ich nicht wo zu beginnen, und hätte ich begonnen, dann wüsste ich nicht wo zu enden. Wäre das Lied auch so lang, dass ich für den Rest meines Lebens daran singen müsste, um es vorzutragen, so wäre es dennoch nicht lang genug.

 

 

Offenbarung 1:13-18

Ich sah inmitten der Leuchter Einen, der einem Menschensohne glich, angetan mit einem langen Gewande und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel; sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und seine Füße wie schimmerndes Erz, im Ofen geglüht, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser. Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtet wie die Sonne in ihrer Kraft. Und als ich Ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs.

 

 

 

8. Wenn ich sterbe

Ich möchte mich im vorab für die Länge dieses Liedes entschuldigen.

Es ist mein Epitaph, mein Testament, mein Erbe. Falls ich heute gehen muss und niemandem mehr etwas sagen kann, dann enthält dieses Lied die Worte, die ich denen hinterlassen möchte, die zurückbleiben. Es gibt viele Menschen die mich lieben und ich liebe sie auch, selbst wenn ich es nicht immer so zeige und sage wie ich es empfinde, und ich glaube, das geht uns allen so.

 

Dieses Lied handelt von einem großen und schweren und über alle Maßen schmerzlichen Verlust, aber auch von einem Gewinn, der alle Vorstellungskraft übersteigt, von einer allmächtigen und unsterblichen Liebe, von vergänglichem und ewigem Leben, von Trost und Jammer, von Verzweiflung und Errettung.

 

Ich danke euch für eure Geduld, mir solange das Wort zu erteilen und mir von Anfang bis Ende Gehör zu schenken. Ich weiß, dass es viel verlangt ist.

 

 

 

Johannes 3:16

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

 
 

 

©Oliver Seitz 2008                                                                                                                               Zurück Zur Startseite